„Fairer“ Verkauf von Kürbissen und Muffins

02.11.2019
Schüler und Schülerinnen der 5. Klasse veranstalten einen „Halloween“-Verkauf mit Produkten aus fairem Handel.

 Im fächerübergreifenden Unterricht planten, gestalteten und beendeten die Jungen und Mädchen der 5. Klasse ihre Aktion. Für den WG-Unterricht entstand die Idee, Kürbisse als Dekoration für die Herbstzeit zu bearbeiten. Da viele Kürbisse nach kurzer Zeit, in der sie draußen stehen, weggeschmissen werden müssen, entschieden sich die Lehrer für Esskürbisse. Die Schüler bemalten die orangen Früchte, so dass lustige Gesichter entstanden. Für die Kinder war sehr schnell klar, dass die Hokkaidos vor Ort erstanden werden müssen. Dies erspart lange Anfahrtswege und die Kürbisse werden zum optimalen Zeitpunkt geerntet. Das ist eine faire Sache. Neben den Kürbissen sollten aber auch Schokomuffins mit Halloweenverzierung angeboten werden. Da die Schokolade nicht in Mengkofen wächst, muss man sie aus weit entfernten Ländern, zum Beispiel der Elfenbeiinküste, importieren. Im WuB-Unterricht erfuhren die Jungen und Mädchen, dass es dabei wichtig ist, darauf zu achten, dass die Bauern, die die Schokolade herstellen, einen gerechten Lohn für ihre Arbeit bekommen. Dies nennt man „fair-Trade“. Nur wenn die Erwachsenen genug Geld für ihre Arbeit erhalten, kann Kinderarbeit eingeschränkt oder vermieden werden. So haben die Kinder die Möglichkeit zur Schule zu gehen, schonen ihre Gesundheit und haben Zeit zum Spielen.
Die durchgeführte Aktion passte optimal in die vom 14.10. bis 18.10. stattgefundene Woche der Nachhaltigkeit. So bleibt zu hoffen, dass auch weiterhin möglichst viele Menschen fair einkaufen und so nach dem Motto „global denken und lokal handeln“ leben.